Tag Archives: Thailand
Galerie

Schilderwald international

20 Mrz

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Hauptsache gesund!

13 Feb

IMG_0018 (2)

Ich neige nicht zu Hypochondrie oder übermäßiger Körperbeobachtung – außer ich bin im Urlaub. Ich kann nicht erklären, woher das kommt, aber sobald ich im Ausland bin, wähne ich mich mit einem Bein im Grab. Das ist doof für mich, ich bin nämlich gern im Ausland. Und das ist noch döfer für meine Mitreisenden, die mit meiner anschwellenden Hysterie klarkommen müssen. Oder mit dem Rücktransport meiner Leiche – so sehe ich das, wenn ich auf Reisen bin. Drei Episoden, wie ich dem Tod von der Schippe gehüpft bin:

1. Bilharziose in Kenia: Kisumu. Ich mache nach Feierabend mit einer Freundin eine Bootstour über den Viktoriasee. Ich sehe tote Schnecken im Schilf und es trifft mich wie ein Blitz: Bilharziose! Die Schnecken sind Zwischenwirte für Parasiten, die sich in Menschen einnisten. Larven können in der geringsten Menge Wasser stecken und sich flott durch die Haut bohren. Ein Tropfen trifft mich, ich schlage ihn mit dem Ärmel tot. Eine zweiter platscht auf mein Bein, ich rubbele ihn weg. Ich frage meine Freundin, was der Junge mit der leeren Rama-Dose will. Mir schwant Schlimmes. Prompt beginnt er, damit Wasser aus dem Boot zu schöpfen, es ist leck. Ich stopfe meine Hosen in die Socken, ziehe den Kopf in den Kragen und die Ärmel über die Finger. Sonnenuntergang, Nilpferde, Naturschönheit? Verpasst. Ich habe gegen Bilharziose gekämpft.

2. Tollwut in Thailand: Am Strand von Koh Chang streicheln ich und eine Freundin einen Hund. Er ist lieb, alt und ungeheuer dick. Er ist vermutlich der dickste Hund der Welt. Und er leckt über meine Hand. Alaaarm – Tollwut! Es rattert in meinem Kopf: Selbst eine klitzekleine Wunde an der Hand kann ausreichen, um sich bei Speichelkontakt mit einem infi­zier­ten Tier anzustecken. Ich renne zu unse­rer Strand­hütte, schrubbe und desinfiziere mir die Fin­ger. Meine Freundin liegt derweil mit dem Hund im Sand. Was für ein Leichtsinn! Heute, nach vielen Jahren, denke ich, ich bin auf der sicheren Seite. Die Inkubationszeit beträgt nur bis zu 90 Tage.

3. Hepatitis auf Kuba: Morgens in Varadeiro. Ich wache auf, blinzele und sehe meine rechte Hand. Sie leuchtet wie eine Orange. Ich schrecke hoch – Hepatitis! Um Gottes Willen, die Leber am Arsch, Nieren und Milz vermutlich nicht mehr zu retten. Panisch frage ich meine Freundin, ob meine Augen gelb sind. „Nein, Alex. Scheint eine Leberentzündung zu sein, die sich ausschließlich an deiner rechten Handinnenfläche zeigt.“ Sagt’s, guckt zu meinem Nachttisch und dreht sich wieder um. Ich gucke ebenfalls zu meinem Nachttisch. Am Abend habe ich mehrfach meine verbrannte linke Schulter mit Après-Sun-Lotion eingerieben – mit Carotin und Bräunungseffekt…

Ich denke, es spricht sehr für meine Freunde, dass sie immer noch meine Freunde sind. Möglicherweise werden sie heimlich von meinen Eltern bezahlt. Das spräche wiederum sehr für meine Eltern.

Wo gibt’s den schönsten Sonnenuntergang?

3 Feb

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Jajaja, ich weiß, es ist immer dieselbe Sonne, hemmungslos kitschig sind sie sowieso und hinterher isses dummerweise auch noch dunkel. Mir doch egal, ich liebe Sonnenuntergänge! Den wohl schönsten Sonnenuntergang meines Lebens habe ich in Kenia gesehen. Im Maasai-Mara-Park, ewig her, damals war ich blutjunge 20 Jahre und zum ersten Mal in Afrika. Ich spare mir lyrische Gesänge auf diese unglaubliche Show, auf das röteste Rot und das lilaste Lila, auf das Zirpen und Rauschen, auf den Geruch des Landes, wenn es Nacht wird… Ich hatte keine Kamera dabei, als das Spektakel über mich kam, aber vielleicht hat es mich eben deswegen so gepackt. Kein Plastikkasten, kein Zoom, kein Bildschnitt, nur gucken. Andere schöne Sonnenuntergänge habe ich fotografiert, wie ihr hier seht, aber nicht diesen einen, meinen. Wo ist euer Sonnenuntergang?

Suff weltweit: I wie…

9 Dez

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

I wie…

dublinIrish Coffee in Irland: Kaffee, Alkohol, Zucker – gibt es was Besseres zum Aufwärmen? Ich war in einem Januar in Dublin, bei zweistelligen Minusgraden. Es war eisig, am liebsten hätte ich von morgens bis abends Irish Coffee in mich hineingeschüttet – oder die Füße darin gebadet. Laut Wikipedia hat ein gewisser Joe Sheridan die wunderbare Mischung erfunden. Angeblich hat er sie in den 40ern in seinem Restaurant im Flughafen Foynes für  wartende  Passagiere gemixt. Das Café Buena Vista in San Francisco hat die Spezialität kopiert und damit Furore gemacht.  Ich dachte immer, man kippt simpel Zucker, Whiskey und Sahne in seinen Kaffee, aber neiheiiin, so geht’s: In einem Glas werden zwei Löffel Zucker karamelisiert, vier (nur nicht schüchtern) Zentiliter Jameson dazugegeben und erhitzt und alles mit starkem Kaffee aufgegossen. Dann kommt das Häubchen drauf.  Bloß nicht verrühren, sondern die hitzige Mischung durch die Sahne schlürfen – geht direkt ins Blut!

***

icedtea

Foto: travelproject2014

Iced Tea with Milk in Thailand: [Ein Gastbeitrag von travelproject2014] „Iced Tea with Milk, please!“ war meine Standardbestellung in Thailand. Wenn ich zum Essen kam, wurde ich in unserem Hotel nur noch gefragt: „Same drink as every day?!“ Zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen, habe ich dieses wunderbare Gesöff getrunken, bis ich vom vielen Teein Herzklopfen bekam. Ich liebe diesen Geschmack! Ein wenig herb, cremig, süß und erfrischend kühl. Diese geniale Mischung aus sehr starkem Thaitee und gesüßter Kondensmilch wird mit viiiiel Eis serviert. Die genaue Zusammensetzung variiert. Manchmal kommt noch etwas Milch oder ungesüßte Kondensmilch dazu. Üblicherweise wird der Tee im Stofffilter sehr lange ziehen gelassen, aber gelegentlich auch eben schnell in der Espressomaschine aufgebrüht. An einigen Straßenständen schmeckte das Gebräu allerdings, als wäre es aus Pulver angerührt worden. Die Thais mögen es gerne sehr süß. Als Europäer lässt man daher besser erst das Eis etwas schmelzen, bevor man trinkt. So vom Schmelzwasser verdünnt und gekühlt, ist es genau richtig. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen Beutel Tee und eine Dose gesüßter Kondensmilch mitzunehmen. Natürlich hat die auch der Asiashop um die Ecke, aber mit den Zutaten für meinen geliebten „Iced Tea with Milk“ im Gepäck ist mir der Abschied von Thailand viel leichter gefallen. Zuhause habe ich gleich am richtigen Mischungsverhältniss gebastelt und folgende Idealmischung für mich gefunden: Pro Glas einen gehäuften Teelöffel Thaitee (es muss unbedingt Thaitee sein, sonst schmeckt es anders) mit 150ml kochendem Wasser aufbrühen. So lange ziehen lassen, bis der Tee kalt ist. Zwei Esslöffel gesüßte Kondensmilch einrühren. Ein Glas mit 400ml Fassungsvermögen randvoll mit Eiswürfeln füllen und die Teemischung hineingießen. Dann noch ein wenig Geduld, bis es gut durchgekühlt ist und genießen.

***

Durst bekommen? Wenn du einen Gastbeitrag in dieser Rubrik schreiben möchtest, dann her damit!

Suff weltweit:   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

Fotoreise: Von A wie Addo bis Z wie Zagreb

7 Okt

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Autor, Träumer und Freibeuter

Verfasser von Gegenwartsliteratur, Kurzgeschichten, Gedichten ...

Reiseblog Weltenbummler Mag

Reisen macht glücklich & darüber lesen auch

Abenteuer Mexiko

Ich gehe 9 Monate nach Mexiko. Und das ist mein Blog. So!

Erdmannlibob's Weisheiten

Erlebnisse, Erfahrungen und Erdichtungen

Betrachterauge

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Urgeschmack

Das Blog von Alexandra Schröder über Reisen und Knaller aller Art

101places.de

Das Blog von Alexandra Schröder über Reisen und Knaller aller Art

Lilies Diary

Der alltägliche Wahnsinn

Anemina Travels

Dein Urlaub kann mehr: Individualreisen und Abenteuer weltweit

Little Miss Itchy Feet

Nachhaltiges, Inspirierendes und Mutmachendes von unterwegs.

Das Abenteuer im Gepäck

Als Backpacker die Welt entdecken

Jo Igele Reiseblog

Das Blog von Alexandra Schröder über Reisen und Knaller aller Art

danares.mag

Kulturblog für Weltliteratur & Straßenpoesie

WIRRE WELT BERLIN

Ihr werdet euch noch wundern

Wäller Weisheiten

Wie Opa die Welt sieht