Tag Archives: Irland

10 Fragen zur Welt und keine einzige Antwort

24 Mrz

Kuba

1. Erklärt sich das Fehlen von Gleis 7 auf dem Mainzer Hauptbahnhof mit einem Hang der Rheinhessen zu Aberglaube und Märchenhaftem? Oder lässt die Tatsache, dass Gleis 11 ganz nach vorne neben Gleis 1 gebaut wurde doch nur den Schluss zu, dass der Bahnhof an Rosenmontag geplant wurde?

2. Dass unsere Verabredung „am Mittwoch um 12 Uhr am Nordkapp“ nicht geklappt hat – lag das an unserer Einschätzung nordskandinavischer Größen- und Wetterverhältnisse oder hätten wir donnerstags Erfolg gehabt?

3. Hätte ich in Ägypten jenem herablassenden, chauvinistischen, verlogenen und unfähigen Hotelchef sagen sollen, dass er herablassend, chauvinistisch, verlogen und unfähig ist – aber ohne Schaum im Haar und mit mehr an als einem Handtuch?

4. Muss ich die Tatsache, dass meine Kuba-Postkarte für eine Freundin im ostdeutschen Neubrandenburg Monate vor den nach Westdeutschland verschickten Karten ankam als immer noch existierende Bande zum einstigen sozialistischen Bruderstaat interpretieren?

5. Wenn mir ein auffallend gutaussehender Israeli in einem zur Disse umgebauten Luftschutzbunker beim Tanzen zuraunt, er fände meinen Hintern toll – ist das sexistisch oder ein Beitrag zum Weltfrieden?

6. An alle Iren: Könntet ihr bitte dafür sorgen, dass es in den Baileys-Souvernir-Shops größere Einkaufstüten gibt?

7. Liebe Japaner, wenn einer von euch vor der Ignaz-Kirche in der Mainzer Altstadt steht und glaubt, es sei der Dom, und ich dann vorbeikomme und ihm den richtigen Dom zeige und er auch total begeistert von ihm ist – warum macht er dann trotzdem mehr Bilder von mir als vom Dom?

8. Wie hätte Marine Le Pen die Frage aus meiner mündlichen Abiturprüfung, „Haben Sie ein europäisches Gewissen?“, beantwortet – und wie viele Punkte hätte sie dafür wohl bekommen?

9. Wie kann ich meinen früheren Erdkunde-Lehrer erreichen, um ihm zu sagen, dass ich mittlerweile weiß, dass es „Nordosten“ heißt und nicht „rechts oben“ und dass er, falls wir uns noch mal sehen, nicht wieder schockiert sagen soll: „Jetzt kommen all die schlimmen Erinnerungen hoch…“.

10. Und könnte jemand dem Sicherheitspersonal auf dem Flughafen in Doha ausrichten, dass ich den roten 8er-Stein ganz ehrlich nicht klauen, sondern nur gucken wollte, ob der riesige Lego-Baum wirklich aus Lego-Steinen ist?

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Silvesterkinds Funkentrio:

  1. Funke: Wie man an einem japanischen Ei versagen kann…
  2. Funke: Wie mich eine Frau namens Miao fast totmassiert hätte…
  3. Funke: Welche Rätsel Männer und ihre Reisetaschen aufgeben…

Suff weltweit: I wie…

9 Dez

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

I wie…

dublinIrish Coffee in Irland: Kaffee, Alkohol, Zucker – gibt es was Besseres zum Aufwärmen? Ich war in einem Januar in Dublin, bei zweistelligen Minusgraden. Es war eisig, am liebsten hätte ich von morgens bis abends Irish Coffee in mich hineingeschüttet – oder die Füße darin gebadet. Laut Wikipedia hat ein gewisser Joe Sheridan die wunderbare Mischung erfunden. Angeblich hat er sie in den 40ern in seinem Restaurant im Flughafen Foynes für  wartende  Passagiere gemixt. Das Café Buena Vista in San Francisco hat die Spezialität kopiert und damit Furore gemacht.  Ich dachte immer, man kippt simpel Zucker, Whiskey und Sahne in seinen Kaffee, aber neiheiiin, so geht’s: In einem Glas werden zwei Löffel Zucker karamelisiert, vier (nur nicht schüchtern) Zentiliter Jameson dazugegeben und erhitzt und alles mit starkem Kaffee aufgegossen. Dann kommt das Häubchen drauf.  Bloß nicht verrühren, sondern die hitzige Mischung durch die Sahne schlürfen – geht direkt ins Blut!

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icedtea

Foto: travelproject2014

Iced Tea with Milk in Thailand: [Ein Gastbeitrag von travelproject2014] „Iced Tea with Milk, please!“ war meine Standardbestellung in Thailand. Wenn ich zum Essen kam, wurde ich in unserem Hotel nur noch gefragt: „Same drink as every day?!“ Zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen, habe ich dieses wunderbare Gesöff getrunken, bis ich vom vielen Teein Herzklopfen bekam. Ich liebe diesen Geschmack! Ein wenig herb, cremig, süß und erfrischend kühl. Diese geniale Mischung aus sehr starkem Thaitee und gesüßter Kondensmilch wird mit viiiiel Eis serviert. Die genaue Zusammensetzung variiert. Manchmal kommt noch etwas Milch oder ungesüßte Kondensmilch dazu. Üblicherweise wird der Tee im Stofffilter sehr lange ziehen gelassen, aber gelegentlich auch eben schnell in der Espressomaschine aufgebrüht. An einigen Straßenständen schmeckte das Gebräu allerdings, als wäre es aus Pulver angerührt worden. Die Thais mögen es gerne sehr süß. Als Europäer lässt man daher besser erst das Eis etwas schmelzen, bevor man trinkt. So vom Schmelzwasser verdünnt und gekühlt, ist es genau richtig. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen Beutel Tee und eine Dose gesüßter Kondensmilch mitzunehmen. Natürlich hat die auch der Asiashop um die Ecke, aber mit den Zutaten für meinen geliebten „Iced Tea with Milk“ im Gepäck ist mir der Abschied von Thailand viel leichter gefallen. Zuhause habe ich gleich am richtigen Mischungsverhältniss gebastelt und folgende Idealmischung für mich gefunden: Pro Glas einen gehäuften Teelöffel Thaitee (es muss unbedingt Thaitee sein, sonst schmeckt es anders) mit 150ml kochendem Wasser aufbrühen. So lange ziehen lassen, bis der Tee kalt ist. Zwei Esslöffel gesüßte Kondensmilch einrühren. Ein Glas mit 400ml Fassungsvermögen randvoll mit Eiswürfeln füllen und die Teemischung hineingießen. Dann noch ein wenig Geduld, bis es gut durchgekühlt ist und genießen.

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Suff weltweit: B wie…

12 Okt

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

B wie…

templebar1Baby Guinness in Irland: In den alten Gassen von Dublin herrschen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Das Kopfsteinpflaster schimmert von den Straßenlampen. Es ist rutschig und wir schlittern in die Tempel Bar. Kaum sind wir durch die feuerrote Tür getreten, beschlägt die Brille, die Nase tropft und aus den Klamotten steigt Dampf auf. Runter mit dem Zeug und rein ins Getümmel. Der Pub ist mit dunklem Holz ausgestattet, rustikal charmant, die Wände sind bedeckt mit Emaille-Schildern, Bildern, Zeitungsartikeln, Liebesbekundungen, Lampen und Schnickes aller Art. Seit 1840 gibt es die Kultkneipe, die in jedem Reiseführer empfohlen, offensichtlich aber auch von manchem Dubliner angesteuert wird. Ich bin umringt von schlecht rasierten Männern. Während ich der Band im Nachbarraum lausche, mein Fuß dem treibenden Rhythmus hinterherwippt, schenken die Barmänner lustige Shooter aus: kleine Gläschen mit schwarzer Flüssigkeit und einer cremefarbenen Haube. Baby Guinness heißt der Mini, allerdings ist von Guinness keine Spur. Das Baby besteht aus Kahlua und Baileys – genau meine Mischung! Ich liebe Baileys in allen Varianten. Mein Begleiter behauptet noch heute, ich wäre in Dublin in einen Baileys-Souvenir-Shop gestürmt, mit ausgebreiteten Armen durch die Gänge gerannt und hätte ihm zugerufen: „Wie viel kannste tragen?“ Ein solches Verhalten meinerseits ist natürlich völlig unrealistisch…

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Fotoreise: Von A wie Addo bis Z wie Zagreb

7 Okt

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