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Suff weltweit: X wie…

23 Jan

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

X wie…

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„Cerveca xxlager“ by Kjetil2006 – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cerveca_xxlager.jpg#mediaviewer/File:Cerveca_xxlager.jpg

XX-Dos Equis in den USA  [Ein Gastbeitrag von Lea Deusch]: Wenn Flüssigkeiten mit einem Etikett versehen sind, auf dem ein „X“ zu sehen ist, sollte man eines tunlichst vermeiden: sie zu trinken. Doch genau das werden wir gleich tun. Lässig hebt meine Begleiterin Zeige- und Mittelfinger, um ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen: „Two Dos Equis please“, ruft sie dem Barmann zu, der in der Cowboybar namens „Rusty Spur Saloon“ hinter der Theke steht und die Bestellung umgehend mit einem Rumms beantwortet. Mit einer energischen Handbewegung lädt er die beiden Bierflaschen auf der Theke ab und obwohl er die Kronkorken schon abgemacht hat, läuft nichts über, denn in den beiden Flaschenhälsen stecken Limettenviertel. Das Etikett bleibt trocken. Zwei fette rotleuchtende „X“ sind darauf zu sehen: „Dos Equis“ eben.

Pam schwört auf das mexikanische Bier, jeder in dieser Bar in Scottsdale, Arizona, trinkt es. Als ich aufgrund der Servierweise Parallelen zum Corona ziehe, rümpft Pam die Nase und deutet auf das Bier, das noch immer unangetastet vor mir steht: „This one is really good.“ Mit dem Daumen drückt sie die Limette nach unten, lässt den Finger im Flaschenhals stecken und dreht die Flasche auf den Kopf. Die Limette steigt dabei auf den Flaschengrund. Mit einer schnellen Bewegung dreht sie die Flasche wieder um, trinkt hastig ab. Puh, wieder nichts passiert. „Cheers“, ruft sie und ich tue es ihr gleich.

Das Bier schmeckt wirklich gut. Es ist wahrscheinlich das beste Bier, das ich je in den USA getrunken habe. Als ich später recherchiere, was es mit diesen zwei gefährlich aussehenden „X“ auf sich hat, erfahre ich, dass ein Deutscher es erfunden hat (kein Wunder!). Wilhelm Hasse hat sich 1894 seinen Traum erfüllt: Er wollte zur mexikanischen Brauerlegende werden. Ein Bier für das anbrechende 20. Jahrhundert hat er geschaffen: Das „XX“ dient also nicht zur Gefahrenstoffkennzeichnung, sondern ist nichts weiter als eine römische Jahreszahl. In Mexiko hatte damals eine neue Zeitrechnung der Braukunst begonnen. Außerdem stehen die „Dos Equis“ für solcherlei Dinge, die es wert sind, sie mehr als einmal zu tun. Pam hebt die Hand: „Another two, please.“

Sehe ich schon doppelt? Gleich vier rote „X“ sind auf dem Etikett von „XXXX bitter“ zu sehen, das vor allem in Queensland getrunken wird. „Fourex“ nennen die Australier es und die vier „X“ sind in diesem Fall tatsächlich eine Art „Gefahrenstoffkennzeichnung“. 1924 erstmals auf den Markt gekommen, ist der Name auf eine lange Tradition zurückzuführen, nach der die Anzahl der „X“ die Stärke des Bieres anzeigen soll. Besonders stark ist es nicht (4,8 %). Und leider auch nicht besonders lecker. Denn trotz des zweifachen „Doppel-X“ ist es nichtmal halb so gut wie „Dos Equis“. Böse Zungen behaupten gar: „Es wurde XXXX genannt, weil man Shit nicht auf ein Bierlabel drucken kann.“

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Suff weltweit: M wie…

21 Feb

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

M wie…

Malawi Shandy in Afrika:  [Ein Gastbeitrag von Niko Wald]

Am Abend nach einer langen Fahrt. Foto: Niko Wald

Am Abend nach einer langen Fahrt. Foto: Niko Wald

Es gibt Dinge, die gibt es bei mir nur im Urlaub: Autofahren auf der linken Seite, vier Wochen zelten – und Malawi Shandy. Der enthält das Beste aus Ingwer, Zuckercouleur, Enzianwurzeln, Bitterorange, Gewürznelken und Kardamon. Anders als die Zutaten vermuten lassen, geht es hier nicht um einen Kurzurlaub auf den Nürnberger Christkindlmarkt. Malawi Shandy gießen sich Leute bevorzugt dort ein, wo es meist deutlich wärmer als bei uns ist: im südlichen Afrika. Malawi gehört dazu, aber der Bezug ist auch in Südafrika, Namibia und Botswana kein großes Problem. Was nicht bedeutet, dass es überhaupt kein Problem ist. „Shandy“ hat nichts mit den traditionellen Seemanns-Weisen zu tun (das wären dann auch „Shantys“), sondern steht für Mixgetränk. Etwas Glück gehört dazu, eine Bar zu finden, in der jemand das Rezept kennt. Fix angerührt gibt es Malawi Shandy nicht – und aus der Dose oder Flasche würde er nicht schmecken.

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Kaum da, is‘ er wieder weg: der Malawi Shandy. Foto: Niko Wald

Das zweite Hindernis ist, das richtige Verhältnis der Zutaten zu finden, so sie in der Bar verfügbar sind: Ginger Ale, also Ingwerlimonade, gehört definitiv zu den Inhaltsstoffen. Unstrittig ist auch die Zugabe einer geringen Menge von Angosturabitter – der Bitterstoff mit den weihnachtlich klingenden Ingredenzien. Damit endet der Konsensbereich: Darüber, was die dritte Zutat ist, gibt es Diskussionen: Manche nehmen Zitronen- oder Limettenlimonade, andere einfaches Sodwasser (vulgo „Sprudel“). Entscheidend ist die Farbe des Endprodukts: Goldorange (dem Ingwer sei dank) mit einem roten Bitter-Streifen obenauf, aber noch unterhalb der zuletzt eingefüllten Eiswürfel, kennzeichnen den Malawi Shandy. Die weiße Variante nennt sich Rock Shandy. Keinesfalls sollte man sich dieses weniger schmackhafte Derivat aufschwatzen lassen.

Eiswürfel aus Leitungswasser und zuckerhaltige Limonaden, womöglich mit künstlichen Aromastoffen, machen aus dem Malawi Shandy ein Getränk, das nicht den Gesundheitsempfehlungen von Tropenmedizinern und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entspricht. Es könnte sein, dass es mir deswegen besonderen Spaß macht, nach einem heißen Auto-Tag mehrere Gläser Malawi Shandy per Strohhalm leerzusaugen. In Botswana kenne ich zwei Quellen für einwandfreien Malawi Shandy: Das Thorn Tree Restaurant in Francistown und die Bar von Ghanzi Trail Blazers bei Ghanzi. Zwischen diesen Polen der abendlichen Erfrischung bleibt genug Zeit für die anderen Dinge, die es  wirklich nur im Urlaub gibt: Linksverkehr und Zeltübernachtungen.

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Makkoli in Südkorea: [Ein Gastbeitrag von Niklas Ewert] Makkoli (auch Makgeolli, Hangul: 막걸리) ist ein trüb-milchiger, koreanischer Reiswein mit einem Alkoholgehalt zwischen sechs und acht Prozent. Meistens wird gekochter Klebreis mit Weizen und Wasser fermentiert, um den Alkohol zu gewinnen, einige Hersteller nehmen aber auch Weizen anstatt Klebreis. Makkoli ist süßlich und erinnert in Farbe und Geschmack an den hierzulande bekannten Federweißen. In Korea gibt es ein eigenes Restaurantgenre, in dem Makkoli und Pajeon serviert werden. Der Makkoli ist dabei in einer großen Schale und wird mit einer Kelle in kleinere Trinkschälchen gegeben.

Pajeon sind koreanische, herzhafte Pfannkuchen aus Reismehl mit Frühlingszwiebeln. Meistens gibt es drei Arten von Pajeon: Meeresfrüchte, Kohl und Gemüse. Ein anderes klassisches Anwendungsfeld des köstlichen Reisweins ist beim Picknick auf dem Berg. Die zahllosen, relativ entspannt zu besteigenden Hügel Koreas halten viele Tempel, Schreine und Statuen für den Wandernden bereit. Bergsteigen ist das Lieblingshobby der Koreaner. Oben auf dem Hügel werden dann der Makkoli und das Kimbab (koreanisches Sushi) ausgepackt.

Ursprünglich war Makkoli ein Getränk der Bauern in Korea, weshalb es auch als Nongju (농주 / 農酒) bekannt ist, was so viel bedeutet wie “Bauernschnaps”. In den vergangenen Jahren hat Makkoli aber ein echtes Comeback bei der jüngeren urbanen Bevölkerung feiern können. Es stimmt, was in dieser Posterwerbung versprochen wird: “Makkoli ist dein bester Freund”. Aber man sollte es nicht übertreiben 🙂

[Über den Autor: Niklas hat ein halbes Jahr in Gwangju/ Südkorea studiert und ist danach durchs Land gereist. Das Resultat ist eine romantische, aber nicht immer ganz einfache Intimbeziehung zum Land der Morgenstille. Jetzt arbeitet Niklas bei GoEuro, wo er sich dafür einsetzt, dass das Reisen in Europa zu einer angenehmeren und günstigeren Angelegenheit wird.]

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Shinda oder Die Suche im indischen Heuhaufen

6 Feb
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Foto: Andreas Nöthen

[Ein Gastbeitrag von Andreas Nöthen – Insight World Music]

Worldmusic. Schinder? Oder Shinda? Zhinda? Der kleine Mann in dem kleinen vollgestopften Plattenladen irgendwo in Delhi schaut mich fragend an. Er schüttelt den Kopf. Der Laden ist zwar klein, aber voll bis unter die Decke. Eine Systematik? Fehlanzeige. Selbst suchen? Wo anfangen? Mir bleibt nur übrig zu fragen, und den Namen hoffentlich richtig auszusprechen: Sukshinder Shinda – so habe ich es mir notiert. Ich halte ihm den Zettel unter die Nase. Und draußen vor der Tür wartet hoffentlich noch mein Taxi.

Es war in einem Hotel in Bangalore. Ich zappte durch die indischen TV-Kanäle. Bei MTV India blieb ich hängen, ein Programm, das mir halbwegs vertraut erschien. Ein bärtiger Sänger mit Turban, offensichtlich ein Sikh, sang. Oder besser: Er schrie. Er gab alles. Ungeheuer kraftvoll erschien mir das, was er mit seiner Band, ebenfalls alles Sikhs, performte. Eine atemberaubende Mischung aus Riki-tiki-tiki-Punjabi-Bhangra-Musik und Hiphop, Rap und Bollywood-Soundtrack. Ich horchte auf. Notierte mir den Namen. Beschloss, mich am nächsten Tag in der 30-Millionen-Metropole auf die Suche nach der CD zu begeben. „Living A Dream“ lautet der Titel.

Vor dem Hotel wartete ein Taxi. Eigentlich mehrere, ziemlich viele. Sobald man als Europäer das Hotel verlässt, wird man angesprochen. „Need a cab, mister?“ oder „Tuktuk, mister?“ Dass ich ausgerechnet das Taxi des Mannes aus dem Norden Indiens wählte, war purer Zufall. Aber der Mann, der tagein tagaus im Verkehrswahnsinn für seine Familie sein Leben riskierte, erwies sich als ausgesprochener Glücksgriff. Mal wieder.

Foto: Andreas Nöthen

Foto: Andreas Nöthen

Er reichte mit einen zerfledderten “Lonely Planet”. „Sightseeing, Sir?“, fragte er und steuerte durch einen Wust an Radlern, Tuktuks, Motorrädern mit vier oder mehr Personen und zerschranzten Autos. Und hupte nach Kräften. Ganz wichtig im indischen Verkehr: hupen. Achtung, aufgepasst! Oder: Vorsicht, ich biege um die Ecke! Immer wird gehupt. Ich möchte nicht ausschließen, dass die Inder eine Art Code anwenden. Wahrscheinlicher ist, dass sie einfach drauflos hupen. Ich hatte eine Mission. Ich wollte die CD finden. Und ich hatte einen Tag Zeit. Was wohl das Taxi kosten würde? Es würde schon gehen, dachte ich.

„Was empfehlen Sie, Sir?“, fragte ich, denn ich hatte keinen Schimmer von Delhi. Wir begannen unsere Rundfahrt im kolonialen Regierungsviertel: Paläste hinter dicken Mauern, bettelarme Menschen, die wie tot auf dem Gehweg lagen und schliefen. Eines lernte ich schnell: Indien ist zwar riesig, aber Musikläden groß wie Kaufhäuser sucht man vergebens. Kein HMV-Megastore, kein Dussmann wie in der Friedrichstraße in Berlin oder ein Warehouse wie an der V&A Waterfront in Kapstadt. Plattenläden erkennt man von außen fast gar nicht. Sie sind klein, schmucklos und chaotisch.

Mein Fahrer kannte eine kleine Straße, in der gleich mehrere Läden nebeneinander lagen. Das müsste doch mit dem Teufel zugehen, dacht ich. Und das tat es auch. Überall Schulterzucken, Kopfschütteln, ratlose Blicke. Weil ich mich irgendwie schlecht fühlte und um nicht ganz mit leeren Händen ins Hotel zurück zu müssen, kaufte ich eine Compilation mit Punjabi-Musik. Es wollte mir nicht in den Sinn. Dieser Shinda bekommt MTV Awards und niemand hat den Namen je gehört? Ob es in Deutschland Besitzer von Plattenläden gibt, die Adele oder Lady Gaga nicht kennen? Nicht mögen, klar; auch nicht im Sortiment haben. Aber nie gehört haben?

Hier geht’s zur Playlist von Shinda —

Wir unternahmen noch einen Versuch. Ich hatte dem Taxifahrer versucht zu erklären, dass es ein Musiker mit Bart und Turban ist, ein Sikh – sooo viele kann es doch davon nicht geben. Und er hatte eine Idee: In der Nähe des Hotels solle es ein Viertel geben, in dem viele Sikhs leben. Dort gebe es sicher die CD, tröstete er mich. Er stellte den Bus ab, bat mich zu warten und verschwand in einem Gewühl, das wohl ein überdachter Markt war. Es stimmte, hier gab es in der Tat viele Sikhs.

Nach zehn Minuten tauchte er wieder aus der Menge auf, wild gestikulierend, mit einem jungen Mann im Schlepp. Mit Turban, aber ohne Bart. Er schien noch jung. Dieser hielt eine Holzbox in Händen, gefüllt mit CDs. Gut, du willst ihn nicht enttäuschen, sagte ich mir, nicht nach all der Mühen und Kurverei. Du wirst jetzt eine CD kaufen. Scheißegal, wenn sie nicht dabei ist.

Aber Moment mal, hey! Der Verkäufer hatte in der Tat einige CDs von Sukshinder Shinda in der Hand und – wow – auch das gesuchte Album. Vor lauter Aufregung vergaß ich zu handeln. Musste ich aber auch nicht wirklich. Er wollte umgerechnet 3 Euro. Doch wer ist nun dieser Shinda, den in Indien kein Mensch zu kennen scheint? An mehr als 200 Alben hat er, vornehmlich als Produzent mitgewirkt. Aber: Er stammt nicht aus Indien, sondern aus Birmingham, UK. Er nennt sich auch „The Music Man“. Er gewann mit seiner Musik etliche Preise, MTV Awards für das beste Lied, bestes Album. Das war 2006.

Suff weltweit: I wie…

9 Dez

Travel-and-Food-Blogs sind sehr in. Ich lese sie gern. Mit exotischem Essen und mir ist es aber so eine Sache. Mopane-Raupen in Namibia, gegrillte Heuschrecken in Thailand, Froschschenkel in Frankreich? Nein, danke! International gesehen ist das Trinken mehr mein Metier. Deswegen gibt es die Rubrik “Suff weltweit von A-Z” – wird natürlich fortlaufend erweitert.

I wie…

dublinIrish Coffee in Irland: Kaffee, Alkohol, Zucker – gibt es was Besseres zum Aufwärmen? Ich war in einem Januar in Dublin, bei zweistelligen Minusgraden. Es war eisig, am liebsten hätte ich von morgens bis abends Irish Coffee in mich hineingeschüttet – oder die Füße darin gebadet. Laut Wikipedia hat ein gewisser Joe Sheridan die wunderbare Mischung erfunden. Angeblich hat er sie in den 40ern in seinem Restaurant im Flughafen Foynes für  wartende  Passagiere gemixt. Das Café Buena Vista in San Francisco hat die Spezialität kopiert und damit Furore gemacht.  Ich dachte immer, man kippt simpel Zucker, Whiskey und Sahne in seinen Kaffee, aber neiheiiin, so geht’s: In einem Glas werden zwei Löffel Zucker karamelisiert, vier (nur nicht schüchtern) Zentiliter Jameson dazugegeben und erhitzt und alles mit starkem Kaffee aufgegossen. Dann kommt das Häubchen drauf.  Bloß nicht verrühren, sondern die hitzige Mischung durch die Sahne schlürfen – geht direkt ins Blut!

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icedtea

Foto: travelproject2014

Iced Tea with Milk in Thailand: [Ein Gastbeitrag von travelproject2014] „Iced Tea with Milk, please!“ war meine Standardbestellung in Thailand. Wenn ich zum Essen kam, wurde ich in unserem Hotel nur noch gefragt: „Same drink as every day?!“ Zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen, habe ich dieses wunderbare Gesöff getrunken, bis ich vom vielen Teein Herzklopfen bekam. Ich liebe diesen Geschmack! Ein wenig herb, cremig, süß und erfrischend kühl. Diese geniale Mischung aus sehr starkem Thaitee und gesüßter Kondensmilch wird mit viiiiel Eis serviert. Die genaue Zusammensetzung variiert. Manchmal kommt noch etwas Milch oder ungesüßte Kondensmilch dazu. Üblicherweise wird der Tee im Stofffilter sehr lange ziehen gelassen, aber gelegentlich auch eben schnell in der Espressomaschine aufgebrüht. An einigen Straßenständen schmeckte das Gebräu allerdings, als wäre es aus Pulver angerührt worden. Die Thais mögen es gerne sehr süß. Als Europäer lässt man daher besser erst das Eis etwas schmelzen, bevor man trinkt. So vom Schmelzwasser verdünnt und gekühlt, ist es genau richtig. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen Beutel Tee und eine Dose gesüßter Kondensmilch mitzunehmen. Natürlich hat die auch der Asiashop um die Ecke, aber mit den Zutaten für meinen geliebten „Iced Tea with Milk“ im Gepäck ist mir der Abschied von Thailand viel leichter gefallen. Zuhause habe ich gleich am richtigen Mischungsverhältniss gebastelt und folgende Idealmischung für mich gefunden: Pro Glas einen gehäuften Teelöffel Thaitee (es muss unbedingt Thaitee sein, sonst schmeckt es anders) mit 150ml kochendem Wasser aufbrühen. So lange ziehen lassen, bis der Tee kalt ist. Zwei Esslöffel gesüßte Kondensmilch einrühren. Ein Glas mit 400ml Fassungsvermögen randvoll mit Eiswürfeln füllen und die Teemischung hineingießen. Dann noch ein wenig Geduld, bis es gut durchgekühlt ist und genießen.

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